Berlin - Es geht um durchblutungsfördernde Infusionen nach einem Hörsturz oder Ultraschalluntersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Solche Leistungen bieten niedergelassene Ärzte in Deutschland Patienten mit dem Versprechen an, sich damit etwas besonders Gutes zu tun. Das eigentlich Besondere an  solchen Individuellen Gesundheitsleistungen ( IGeL) ist zweierlei. Erstens: Sie müssen von den Patienten selbst bezahlt werden, weil die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten nicht übernimmt. Dies geschieht, zweitens, aus gutem Grund. IGeL schaden offenbar in aller Regel mehr, als sie nutzen. Das jedenfalls legt der IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) nahe, der 45  unterschiedliche IGeL-Angebote gesichtet und aus fachlicher Sicht bewertet hat.

Die (un)beliebte Darmspülung

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