Vancouver - In Kanada hat ein Multimillionär für Empörung gesorgt, weil er sich unter Vortäuschung eines falschen Jobs und Wohnortes eine Corona-Impfung auf Kosten der indigenen Bevölkerung organisiert haben soll. Der 55-jährige Manager hatte sich dazu mit einem Privatjet in eine entlegene Siedlung fliegen lassen, die überwiegend von Indigenen bewohnt wird, welche in Kanada prioritär geimpft werden.

„Ich glaube nicht, dass ich jemals von solch einem verabscheuungswürdigen, ekelhaften Anspruchsdenken gehört habe, das jeglichen moralischen Kompass vermissen lässt“, sagte der Generalstaatsanwalt der kanadischen Provinz British Columbia, Mike Farnworth, der Zeitung Vancouver Sun. Vertreter der kanadischen Ureinwohner sprachen von einem Skandal und forderten harsche Strafen.

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