Berlin - Sie sind einem großen Ansteckungsrisiko ausgesetzt, auf eine schützende Impfung gegen das Coronavirus aber mussten sie bisher warten: Erzieherinnen und Erzieher und Lehrkräfte werden, so will es die derzeit gültige Impfverordnung, erst als dritte Gruppe geimpft, gemeinsam mit Beschäftigten in Verwaltung und Regierung oder im Einzelhandel.

Das könnte sich nun ändern: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will am kommenden Montag mit den Gesundheitsministern der Länder über eine vorgezogene Impfung von Erzieherinnen und Erziehern und Lehrkräften beraten. Er könne sich vorstellen, dass Lehrkräfte an Grundschulen und Erzieher in die Prioritätsgruppe 2 vorrücken könnten, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Sein Ministerium werde am Montag einen Vorschlag machen, der dann „zügig umgesetzt“ werden könne. Zur Gruppe 2 gehören laut Impfverordnung bisher Menschen mit Vorerkrankungen, Polizei- und Einsatzkräfte, Beschäftigte im Gesundheitswesen und Personen, die älter sind als 70 Jahre.

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