Berlin - In diesen Tagen hat es eine neue Wortschöpfung in Deutschland gegeben. Man spricht jetzt von Impfversagen. Gemeint sind die Regierungen in Bund und Ländern und ihre Unfähigkeit, ausreichend Impfstoff zu beschaffen und an die Frau oder den Mann zu bringen. Impfversagen ist ein wunderbares Kompositum. Es beschreibt den Umstand, dass jemand einem anderen etwas versagt, nämlich den Impfstoff. Darüber hinaus hat dieser Jemand aber auch seinen Job nicht gemacht. Logischerweise müsste der ja dann wohl ein Impfversager sein. Auf wen diese zweite Wortschöpfung zutreffen könnte, ist in der öffentlichen Debatte längst ausgemacht. Impfversager sind die Regierenden in Bund und Ländern. 

Gerade mal 3,3 Prozent der Bevölkerung geimpft

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