Im Exil: Hülya und Mehmet Özkan.
Foto: Frank Nordhausen

HerneIm  Sommer vor drei Jahren saß Hülya Özkan in einem Café im Zentrum der türkischen Metropole Istanbul. Sie klagte über die Verheerung der Justiz in ihrem Land. „Es gibt keine Rechtssicherheit mehr“, sagte die selbstbewusste Frau, die viele Jahre lang Staatsanwältin war. „Aber das Recht wird wiederkommen. Auf Dauer kann Unrecht nicht siegen.“ 

Jetzt sitzt Hülya Özkan in einem Restaurant in der Ruhrgebietsstadt Herne und sagt mit einem verlegenen Lächeln, sie würde das heute nicht mehr so formulieren: „Ich war damals naiv. Es wurde nicht besser, sondern nur immer schlimmer in der Türkei.“

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