Soll sie jetzt Namen nennen? Nö, kommt nicht in Frage. Keine Chance. Ingrid Steeger lehnt sich zurück, verschränkt die Arme, drückt die korallenrot glänzenden Lippen zusammen, wie um zu verhindern, dass sich nicht doch etwas rausflutscht. „Das würde ich den Kollegen nicht antun.“ Und was ist mit dem, was diese Kollegen ihr angetan haben? „Was heißt angetan?“, sagt sie da. „So eine Vergewaltigung geht schnell vorbei. Zackzack, das war es.“

Es gibt Dinge, die wird sie nie preisgeben. Das ist die eine Seite. Die andere ist, dass sie lange bevor die #MeToo-Bewegung in Gang kam so rückhaltlos offen über sexualisierte Gewalt sprach, wie es heute noch kaum eine Frau tun würde.

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