Wir treffen uns im Frühstücksraum eines kleinen Hotels am Hamburger Hauptbahnhof. Krzysztof Charamsa, 44, hat hier sein Buch vorgestellt. Er trägt ein helles, tailliertes Jackett, mit einem, wenn ich mich recht erinnere, blauen Einstecktuch. Dazu ein weißes Hemd. Eine Blue Jeans. Er sieht sehr elegant aus. Das Auffälligste aber ist eine orangefarbene Brille. Krzysztof Charamsa lacht und weint gerne. So hatte ich mir den Großinquisitor der katholischen Kirche nicht vorgestellt. Nicht einmal einen seiner Angestellten. Krzysztof Charamsa ist Pole, aber spricht Deutsch. Ganz selten sucht er nach einem Wort.

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