Es war der eigene Vater, der den damaligen Ersten Bürgermeister von Hamburg als homosexuell outete. Ole von Beusts Karriere schadete es nicht. Er holte die absolute Mehrheit und schmiedete später die erste schwarz-grüne Koalition auf Landesebene. Fast neun Jahre war der beliebte CDU-Politiker Bürgermeister der Hansestadt. Amtsmüde geworden trat er vor drei Jahren zurück. Seine Partei liegt seitdem auf dem Boden. Der 57-Jährige genießt dagegen sein neues Leben als Anwalt und Unternehmensberater. Aus der Politik hält er sich heraus, den Unionsstreit um die Gleichstellung von Homosexuellen hat er mit Befremden verfolgt.

Herr von Beust, Sie wurden damals von Ihrem Vater zwangsgeoutet. Haben Sie ihm inzwischen verziehen?

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