Dass die erste Kritische Islamkonferenz (KIK) vom „Zentralrat der Ex-Muslime“ organisiert wurde, hat man ihr als Geburtsfehler angerechnet. Den Initiatoren des Forums ging es 2008 in Köln darum, sich nicht länger vereinnahmen zu lassen. Mina Ahadi, eine der Günderinnen der KIK, erklärte damals, nicht jeder, der aus einem muslimischen Land käme, sei deshalb auch ein gläubiger Muslim. Ahadi, die im Iran geboren wurde und dort Medizin studierte, bis ihr Protest gegen und die Verfolgung durch das Mullah-Regime sie zur Flucht zwangen, sah sich selbst als bestes Beispiel für diese Regel. Es empörte sie, dass islamische Vereine und Verbände sich das Recht nahmen, für dreieinhalb Millionen Muslime in Deutschland sprechen zu dürfen.

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