Berlin - Dem selbst ernannten Kalifat der Terrororganisation Islamischer Staat(IS) geht das Geld aus. Einer Studie des Londoner Kings-College und der Wirtschaftsberatung EY zufolge haben sich die Einnahmen des IS zwischen 2014 und 2016 in etwa halbiert. Grund sind die hohen Gebietsverluste des IS in den vergangenen beiden Jahren, wodurch die unterschiedlichen Finanzquellen des Kalifats immer spärlicher Erträge zeitigen.

Laut Studie verbuchte der IS 2014 umgerechnet bis zu 1,89 Milliarden US-Dollar, im vergangenen Jahr waren es höchstens noch 870 Millionen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, stehe das Geschäftsmodell des IS vor dem Zusammenbruch, prognostiziert EY-Terrorexperte Stefan Heißner. An diesem Samstag werden die Ergebnisse auch den Teilnehmern der Münchner Sicherheitskonferenz vorgestellt.

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