Es dürfte Spannungen geben bei den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen an diesem Donnerstag in Berlin. Auch bei den Vier-Augen-Gesprächen zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Premier Benjamin Netanjahu. Denn Israels Siedlungspolitik in den besetzten palästinensischen Gebieten hat Merkel schon öfter verärgert.

Bereits vor zwanzig Monaten gab es deutliche Verstimmungen, als Netanjahu sich telefonisch beschwerte, weil die Deutschen im UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Verurteilung des Siedlungsausbaus unterstützt hatten. Damals bot die Kanzlerin dem israelischen Regierungschef Paroli. Er sei es doch gewesen, der „uns enttäuscht hat“. Entgegen seiner Versprechen habe er keine Friedensschritte unternommen.

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