Blick ins Westjordanland.
Foto: dpa/Oded Balilty

JerusalemIsraelische Soldaten haben nach Armeeangaben einen Palästinenser im besetzten Westjordanland erschossen, der Felsbrocken auf Autos geworfen hatte. Mehrere Personen hätten große Steine auf israelische Fahrzeuge auf einer Schnellstraße geworfen, berichtet die dpa und beruft sich auf einer Mitteilung der Armee in der Nacht zum Montag. 

Ein Bild zeigte ein Fahrzeug mit einer zerstörten Windschutzscheibe. Die Soldaten hätten bei dem Vorfall südlich von Kalkilia auf die Personen geschossen, hieß es. Eine weitere Person sei verletzt worden. Das Gesundheitsministerium in Ramallah bestätigte den Tod eines 32-jährigen Palästinensers und die Verletzungen eines weiteren Mannes.

Israel hatte 1967 während des Sechstagekrieges unter anderem das Westjordanland, Ost-Jerusalem und den Gazastreifen erobert. Die Palästinenser fordern diese Gebiete für einen eigenen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.