Kapitän Claus-Peter Reisch verglich die Situation an Bord der „Eleonore“ mit einem völlig überfüllten Stadtbus. Mehr als 110 Menschen seien auf den 46 Quadratmetern des zum Rettungsschiff umgebauten Fischerboots zusammengedrängt, erklärte er in einem Twitter-Video, hinter ihm zusammengekauerte Flüchtlinge aus Afrika. Es gebe allerdings einen entscheidenden Unterschied: „Den Bus kann man nach 15 Minuten verlassen.“ Die „Eleonore“ dagegen sei seit sieben Tagen und Nächten unterwegs, die Zustände an Bord nicht mehr ertragbar. Die Leute könnten sich zum Schlafen nicht ausstrecken, es gebe nur eine Toilette für sie. „Wir werden in Kürze ein Ende herbeiführen müssen“, drohte Reisch. Das war am Sonntag.

Matteo Salvini verbot in den vergangenen Tagen drei Rettungsschiffen die Einfahrt

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.