Es war eine schlechte Nachricht für Europa. Einen Tag, bevor die wichtigsten Repräsentanten der Union den Friedensnobelpreis entgegennahmen, verkündete just an dem Ort, an dem einst mit den Römischen Verträgen der Grundstein für ein vereinigtes Europa gelegt wurde, der Mann seinen vorzeitigen Rücktritt, der als Garant galt, dass Italien nicht zum nächsten Krisenfall wird.

Mario Monti, vor gerade mal einem Jahr von Staatspräsident Giorgio Napolitano als Retter in der Not auserkoren, erklärte, er werde sein Amt niederlegen, nachdem ihm Silvio Berlusconis Partei Volk der Freiheit die Unterstützung entzogen hatte. Er hat damit wahr gemacht, womit er vom ersten Tag an gedroht hatte, dass er der Expertenregierung nämlich jederzeit „den Stecker herausziehen“ könne.

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