Berlin/Washington - Donald Trump, so heißt es, vertraue nur sich selbst und bestenfalls noch seinen Familienmitgliedern. Wenn das stimmt, dann ist die jüngste Personalentscheidung im Weißen Haus nur logisch. Denn Trump-Tochter Ivanka wird nun offiziell Assistentin ihres Vaters und bekommt sogar einen Anstellungsvertrag. Damit will der US-Präsident der Kritik begegnen, er mache aus der US-Regierungszentrale eine Zweigstelle des Familienunternehmens.

„Vetternwirtschaft“, hatten die Gegner des Populisten aufgeschrien, als vergangene Woche bekannt wurde, dass Ivanka Trump ein Büro im Weißen Haus in Washington beziehen werde. Der Arbeitsvertrag für die 35 Jahre alte Präsidenten-Tochter soll nun für Beruhigung sorgen. Ivanka Trump bekommt zwar kein Geld für die Arbeit als Beraterin ihres Vaters, muss sich aber – wie alle anderen Mitarbeiter der US-Regierung – an Dienstvorschriften halten und sich aus ethischen Gründen etwa aus der Leitung ihres Modeunternehmens zurückziehen.

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