Sind seit kurzem Eltern eines Sohnes: Shinjiro Koizumi will seiner Frau Christel Takigawa bei der Kinderbetreuung helfen.
Foto: imago images

Tokio - Die Notiz aus den japanischen Nachrichtenagenturen hätte auch als Scherz durchgehen können: „Shinjiro Koizumi wird in Vaterschaftsurlaub gehen.“ Ein Emporkömmling der konservativen Regierungspartei und Sohn eines ehemaligen Premierministers will seinem Job fernbleiben, damit er sich um die Familie kümmern kann? Dann sagte der 38-jährige Politiker auch noch: „Die Zahl Offizieller, die in Elternzeit gehen, wird nicht steigen, solange die Regierung nicht bloß Regulierungen des Arbeitsmarkts ändert, sondern auch die Arbeitsatmosphäre.“ Daher gehe er, Japans Umweltminister, nun mit gutem Beispiel voran.

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