Berlin/New York - Wurde Ghislaine Maxwell, die frühere Partnerin von Jeffrey Epstein, in einem New Yorker Gefängnis misshandelt? Das behaupten die Anwälte der 59-jährigen Britin laut übereinstimmenden US-Medienberichten in einem Brief an einen Bundesrichter in Manhattan. Demnach sei es bei einer Durchsuchung Maxwells in der Haftanstalt im Stadtteil Brooklyn zu körperlicher Misshandlung durch einen Wachmann gekommen. Als die Gefangene sich daraufhin beschwerte, habe sie zur Strafe eine Dusche schrubben müssen.

Laut Maxwells Anwälten „verkümmere“ ihre Mandantin im Gefängnis, auch wegen der lückenlosen Überwachung angesichts von Suizid-Gefahr. Maxwell verliere Gewicht, habe Haarausfall, ihre Konzentrationsfähigkeit leide. Dies wirke sich auch auf die Vorbereitung ihrer Verteidigung aus. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft lehnte eine Stellungnahme ab.

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