Berlin - Es waren nüchterne Zahlen, die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek vergangene Woche verkündete, als sie das sogenannte Aufholpaket für Kinder und Jugendliche vorstellte. Man müsse davon ausgehen, sagte Karliczek, dass 20 bis 25 Prozent der Schülerinnen und Schüler als Folge der Pandemie „deutliche Lernrückstände“ hätten. Die CDU-Politikerin hätte auch sagen können: Jedes vierte oder fünfte Schulkind. Das wäre in der Aussage dasselbe gewesen, aber zumindest hätten Karliczeks Zuhörer dann Kinder vor Augen gehabt. Menschen, keine Mengenangabe. Es wäre ein Unterschied gewesen.

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