Berlin - An diesem Freitag tagt die Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern. Die Sitzung ist der Auftakt für die heiße Phase der Verhandlungen darüber, wie Deutschland künftig die Milliardenförderungen der EU-Agrarpolitik verteilt. Eines steht fest: Mindestens 20 Prozent - das ist mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr - sollen für ökologische Maßnahmen reserviert sein, Blühstreifen etwa oder Verzicht auf Pflanzenschutz. Wie ernst meint Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) den Wandel, und was geht im Zweifel vor: der Artenschutz oder das Einkommen der Landwirte, die derzeit mit Protesten auf ihre prekäre Lage aufmerksam machen? Darüber sprachen wir mit ihr am Telefon.

Frau Klöckner, die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt hat Sie vorige Woche als „Lobbyistin für die alte Art der Landwirtschaft“ bezeichnet. Nehmen Sie das als Kompliment?

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