Ein Mann zwischen Licht und Schatten: Julian Assange.
Foto: imago images

Berlin - Eine Zeit lang schien es, als habe die Welt Julian Assange vergessen, die analoge zumal. Als wäre er verschwunden aus dem kollektiven Gedächtnis, nach all den Jahren, die er schon in der Botschaft von Ecuador in London ausgeharrt hatte, in die er im Sommer 2012 geflüchtet war, um sich der Verhaftung und der Auslieferung an Schweden zu entziehen, wo ihm zum damaligen Zeitpunkt Vergewaltigung und sexuelle Belästigung vorgeworfen wurde. In der Botschaft war Julian Assange nicht in Haft, aber frei war er auch nicht. Was haben sie mit ihm gemacht, die fast sieben Jahre in einem Raum, kaum größer als eine Zelle, in dem er, wie man inzwischen weiß, über lange Zeit auch überwacht und abgehört wurde? Zumindest gegen Ende muss er verzweifelt gewesen sein.

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