Julian Assanges Verlobte Stella Morris vor dem Gericht Old Bailey in London. Rechts Assanges Vater John Shipton.
Foto: Kirsty Wigglesworth/AP

Berlin - Stella Morris hatte sichtlich Mühe, ihre Stimme unter Kontrolle zu halten. Dennoch ließ es sich die Verlobte von WikiLeaks-Gründer Julian Assange nicht nehmen, nach dem Ende der Anhörung vor dem Londoner Gericht Old Bailey eine Stellungnahme abzugeben. „Es ist ein Kampf um Julians Leben, ein Kampf für die Pressefreiheit und ein Kampf um die Wahrheit“, sagte sie am Donnerstag. Ihr Verlobter sitze in Haft, weil er Verbrechen ans Licht gebracht habe, für die die Täter bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen seien. „Unsere Kinder brauchen ihren Vater“, sagte sie und kämpfte mit den Tränen. „Julian braucht seine Freiheit und unsere Demokratie braucht die Pressefreiheit.“

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