Jessica Rosenthal beim Bundesparteitag der SPD in Berlin im Dezember 2019.
Foto: imago images/Felix Zahn

Düsseldorf - Am Sonnabend wurde Jessica Rosenthal bei der NRW-Landeskonferenz der Jusos offiziell für den Bundesvorsitz nominiert. Schon Anfang August hatte die bisherige NRW-Vorsitzende angekündigt, Kevin Kühnert nachfolgen zu wollen. Ihre Aussage, den Kapitalismus überwinden zu wollen, sorgte damals für einigen Wirbel. „Unser Wirtschaftssystem ist hochgradig ungerecht“, sagt Jessica Rosenthal zwei Monate später beim Interview im Büro der NRW-Jusos. „Ich verstehe nicht, warum das Infragestellen dieses Systems nicht möglich sein soll, ohne dass es gleich ein Skandal ist.“ Im Gespräch wird die 27-Jährige mit jedem Satz leidenschaftlicher. Und ein Wort, das wird klar, kann sie überhaupt nicht leiden, es lautet: alternativlos.

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