Berlin - In rund einer Woche sind Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, fast jeder vierte Bürger will laut aktuellen Prognosen die Alternative für Deutschland (AfD) wählen, die rechtspopulistische und asylfeindliche Partei läge damit mit der CDU in etwa gleichauf.
Um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen, fand in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern daher am Dienstagabend ein Konzert gegen Fremdenhass statt, mehr als 2000 Menschen kamen, erwartet wurden nur 600. Frontmann Campino von den Toten Hosen trat auf, der Rapper Marteria war dabei – und die linksautonome Punkband Feine Sahne Fischfilet aus Mecklenburg-Vorpommern.

Und die hat jetzt dafür gesorgt, dass Justizminister Heiko Maas (SPD) sich einen Shitstorm im Netz eingehandelt hat. Am Mittwoch schrieb Maas auf seiner Facebook-Seite: „Tolles Zeichen gegen Fremdenhass und Rassismus. Danke Anklam. Danke Feine Sahne Fischfilet, Andreas Frege, Marteria und allen anderen!“ Auch auf Twitter schickte er einen ähnlichen Tweet ab. Dieses Lob kam nicht bei allen gut an.

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