Dresden/Klettwitz - Die Regierungen von Brandenburg und Sachsen wollen erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder gemeinsam tagen. Bei der Kabinettssitzung am 21. Juni auf dem Lausitzring in Klettwitz soll die Strukturentwicklung in der Lausitz ein Schwerpunkt sein, teilte die Staatskanzlei in Dresden am Montag mit. Weitere Themen sind unter anderem die Erweiterung des länderübergreifenden Industrieparks Schwarze Pumpe, der Aufbau einer Infrastruktur für Wasserstoff, eine Modellregion für Gesundheit und die gemeinsame Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest.

Mit Carsten Schneider (SPD) ist auch der Ost-Beauftragte der Bundesregierung zu Gast. Außerdem nehmen Frank Sennhenn, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG, und Dawid Statnik, Chef des sorbischen Dachverbandes Domowina, an der Sitzung teil. Im Anschluss wollen sich Brandenburgs Regierungschefs Dietmar Woidke (SPD), sein sächsischer Amtskollege Michael Kretschmer (CDU) und Carsten Schneider vor Medienvertretern äußern.