Berlin - Es sind die nachdrücklichsten Worte, die der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) in seiner Regierungserklärung am Mittwoch zu den Vorfällen in Chemnitz in den Landtag ruft: „Es gab keinen Mob, es gab kein Pogrom, es gab keine Hetzjagd – und es ist wichtig, dass man das in dieser Regierungserklärung auch ganz klar sagt.“

Zuvor hatte er Hitlergrüße und Hass auf Chemnitz Straßen verurteilt, auch Angriffe auf Journalisten und ausländisch aussehende Bürger als nicht akzeptabel bezeichnet. Er rief dazu auf, „mit aller Kraft“ gegen Rechtsextremismus vorzugehen, der aus seiner Sicht „größten Gefahr für die Demokratie“.  Von „Mobs“ und „Hetzjagden“ jedoch will Kretschmer nichts wissen.

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