Berlin„Wir waren faul wie die Waschbären.“ – „Die Couch war unsere Front.“ – „Wir schimmelten zu Hause rum und taten nichts.“ Das sind Zitate aus zwei Informationsvideos der Bundesregierung, die am Wochenende für Aufsehen gesorgt haben. Regierungssprecher Steffen Seibert teilte die Videos mit dem Hashtag #besonderehelden auf Twitter. Darin berichtet ein fiktives Paar aus der Zukunft, wie es die zweite Welle im Corona-Winter 2020 erlebt hat. Beide Videos enden mit dem Appell der Bundesregierung: „Werde auch du zum Helden und bleib zu Hause.“ Die Filme wurden in den sozialen Netzwerken sowohl gefeiert wie auch kritisiert.

Offenbar ist das Zuhausebleiben Wunschdenken. Jedenfalls sieht es zurzeit nicht nach deutlich sinkenden Infektionszahlen aus, die eine Lockerung der Maßnahmen begründen würden. Corona hat dieses Wochenende geprägt, auch politisch. Vor der Videoschalte der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich viele Politiker in Bund und Ländern zu Wort gemeldet. Anstatt über Lockerungen zu sprechen, müssten die Regeln noch einmal verschärft werden, sagen vor allem Unionspolitiker.

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