Berlin - Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene fühlen sich in der Corona-Pandemie übergangen und nicht ausreichend vertreten. „Bei Jugendlichen herrscht der Eindruck, kein Gehör zu finden“, erklärte Sabine Andresen, Professorin der Goethe-Universität Frankfurt, beim ersten sogenannten Jugend-Hearing zum Thema „Corona und die Folgen“ des Bundesfamilienministeriums. Ziel der Veranstaltung war es, die Interessen junger Menschen stärker in den Vordergrund zu rücken und deutlich zu machen, welchen Ängsten sie sich in der Pandemie konfrontiert sehen und welche Forderungen sie an die Politik stellen.

Für viele sei das Kinderzimmer seit über einem Jahr nicht mehr nur der Ort, an dem sie schlafen, sondern der Raum, in welchem Unterricht und Freizeit stattfindet, sagte Bundesjugendministerin Franziska Giffey (SPD). Mehr als 60 Prozent fühlten sich einsam, litten unter den Kontaktbeschränkungen. Daher sei es wichtig, bei Öffnungsschritten insbesondere junge Menschen in den Blick zu nehmen.

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