Berlin - Die Zahl 20 schmerzt. Sie schmerzt Familienpolitiker, sie schmerzt Wissenschaftler und sie schmerzt vor allem Eltern und Kinder. Denn diese Zahl beschreibt einen erbärmlichen Zustand in unserer Gesellschaft, der seit Jahren stagniert: Denn in Deutschland sind 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen armutsgefährdet. Anders ausgedrückt: 2,8 Millionen junge Menschen haben schlechtere Zukunftsaussichten als reichere Gleichaltrige.

„Daran hat sich in den vergangenen Jahren nicht viel geändert. Es wird zwar drüber geredet, aber man tut viel zu wenig“, kritisierte Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), am Dienstagabend am Welttag der sozialen Gerechtigkeit in der Botschaft für Kinder in Berlin.

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