Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe.
Foto: dpa/ Fabrizio Bensch

Berlin - Nach dem Zugeständnis von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) zu härteren Strafen bei Kindesmissbrauch und Kinderpornografie hat die Deutsche Kinderhilfe weitere Schritte gefordert. „Das Entdeckungsrisiko für die Täter muss weiter erhöht werden“, sagte Kinderhilfe-Chef Rainer Becker der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Dazu gehöre, die Polizei mit geschultem Personal und Technik besser auszustatten. Auch Staatsanwaltschaften und Gerichte litten unter Personalmangel, was die Bestrafung der Täter erschwere. Das Missbrauchssystem sei so komplex, dass es nicht reiche, an nur einer Schraube zu drehen.

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