Leipzig/Magdeburg - Dort, wo früher die Bereitschaftspolizei saß, sind die Büroräume heute weiß und karg. An der Tür steht bereits: „Raum 326 - Maßnahmendurchführung Sachsen-Anhalt“. Doch bislang arbeitet hier niemand. Nur im Serverraum summen schon die Rechner. Sie sollen das neue, zentrale Abhörzentrum in Ostdeutschland künftig am Laufen halten.

Terrorismus, kriminelle Clans, Kinderpornografie: Die Polizeiarbeit auf all diesen Feldern soll in Härtefällen künftig auch über das Gelände der Bereitschaftspolizei in Leipzig laufen: Immer, wenn Kriminelle abgehört und digital ausgespäht werden sollen, laufen hier künftig die Rechner warm. Das Millionenprojekt ist eine Kooperation der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin und Brandenburg. Hier entsteht ein neues Abhörzentrum - oder in der Behördensprache: Das Gemeinsame Kompetenz- und Dienstleistungszentrum der Polizeien (GKDZ).

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