Berlin - Rechtspopulismus, die Herausforderungen für die deutsche Außenpolitik, die Flüchtlingsfrage und der islamistische Terrorismus – über die großen politischen und gesellschaftlichen Fragen wird auch auf dem Evangelischen Kirchentag intensiv diskutiert. Sie haben bedrückende Aktualität, als Innenminister Thomas de Maizière am Freitagvormittag mit einem sehr hohen und sehr ungewöhnlichen Gast zusammentrifft, um über Toleranz und friedliches Zusammenleben zu sprechen.

Es ist eine Premiere, zum ersten Mal nimmt der Großscheich der Al-Azhar-Universität in Kairo an einem Kirchentag teil. Ahmed Mohammed al-Tayyeb, Rektor der über 1000 Jahre alten Universität, zu der auch eine Moschee gehört, und eine der wichtigsten Autoritäten des sunnitischen Islam weltweit, hat die ungeteilte Aufmerksamkeit von mehreren hundert Zuhörern in einer riesigen Halle auf dem Berliner Messegelände.

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