London - Hunderte von Fernsehreportern aus aller Welt harrten vor dem Eingang des St. Mary Hospital in Paddington aus. Web-Kameras waren auf die Tür gerichtet. Manche Online-Dienste hatten sogar einen Live-Baby-Ticker eingerichtet, damit ihre Leser im Internet nicht die geringste Kleinigkeit dieses unerhörten Ereignisses verpassten. Doch trotz des Medienandrangs war es, so absurd es klingt, eine relativ private Geburt – zumindest nach höfischen Sitten: Zu Zeiten der Stuart-Könige hielten sich Dutzende von Würdenträgern im Schlafgemach der in den Wehen liegende Mutter auf. Am Montagabend war nur Prinz William im Kreißsaal, als seine Frau Kate von einem Sohn entbunden wurde. Trotz der äußeren Umstände waren der Herzog und die Herzogin von Cambridge also, wie jedes normale Paar, ganz unter sich.

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