Köthen - Einer der Tatverdächtigen im Fall des in Köthen gestorbenen 22-jährigen Manns sollte abgeschoben werden. Die zuständige Behörde habe bereits im April bei der Staatsanwaltschaft die Zustimmung zur Abschiebung beantragt, dies sei aber aufgrund laufender Ermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung zunächst abgelehnt worden, sagte Sachsen-Anhalts Justizministerin Anne-Marie Keding (CDU) am Montag vor Journalisten in Magdeburg. Erst zwei Tage vor dem Todesfall sei ein neuer Antrag genehmigt worden. Zu diesem Zeitpunkt war das Ermittlungsverfahren so weit fortgeschritten, dass er hätte abgeschoben werden können. Weitere Verfahren hatten sich Keding zufolge zudem erledigt.

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