Diese Woche besuchte ich gemeinsam mit einer Politologin und einem Filmemacher den zwölfstündigen Bundestagsuntersuchungsausschuss zur NSU. Irgendwann, es war gegen 22.00 Uhr, die Besuchertribüne war seit Mittag weitgehend leer, nahm die Befragung des Ersten Kriminalhauptkommissars des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern, Jörg Deisting, langsam ein Ende. Deisting leitete die Soko Kormoran, zur Klärung des Mordes an Mehmet Turgut. Turgut ist das, so heutiger Kenntnisstand, fünfte Opfer der Neonazigruppe NSU. Er wurde 2004 in Rostock erschossen, als er den Dönerimbiss seines Bruders Yunus aufschloss. Aufgrund der Tatwaffe war den Ermittlern bald klar, dass es sich um ein Serienopfer der „Dönermorde“ handelte. Hier auszugsweise aus meinen Notizen zur Vernehmung des Sonderermittlers:

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.