Außenminister Heiko Maas (SPD) ist fleißig und reist viel um die Welt, aber ohne eine erkennbare außenpolitische Agenda.
Foto:  Christoph Soeder/dpa 

Berlin - Was verbindet Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher und Joschka Fischer? Sie waren starke deutsche Außenminister. Männer, deren Worte in Europa und der Welt gehört wurden. Die sich im Zweifel nicht kleiner als die anfangs noch kleine Bundesrepublik, sondern größer gemacht haben und gerade deshalb für voll genommen worden sind. Sie haben in vielleicht übersichtlicheren, aber nicht unbedingt einfacheren Zeiten als den heutigen gewirkt, und mit allen verbinden sich Bilder, die in der Geschichte Bestand haben werden. Willy Brandt, wie er vor dem Ehrenmal für die Toten des Warschauer Ghettos kniet. Hans-Dietrich Genscher, wie er auf dem Balkon der Prager Botschaft die Ausreise tausender DDR-Flüchtlinge verkündet. Joschka Fischer, wie er gegen den Irak-Krieg auftritt und dem US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld auf der Münchener Sicherheitskonferenz zuruft: We are not convinced, wir sind nicht überzeugt.

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