Washington - Die Vorstellungen sind ausverkauft, wenn derzeit Abend für Abend im New Yorker Central Park ein klassisches Drama aufgeführt wird. Auf der Freiluftbühne geht es um einen Tyrannen, der mit Demagogie und Rechtsbrüchen regiert.

Im dritten Akt wird er von einer Gruppe republiktreuer Senatoren erdolcht. Am Ende klatschen die 1800 Zuschauer begeistert Beifall. Vorsorglich mahnt Oskar Eustis, der Künstlerische Direktor dieser Inszenierung von Shakespeares „Julius Caesar“: „Wer die Demokratie mit undemokratischen Mitteln verteidigen will, wird sie am Ende zerstören.“

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