Wer wissen will, wie es derzeit um Europa steht, dem sei eine kleine Szene geschildert. Unlängst kam eine Nachfrage aus einer Redaktion: „Warum müssen wir dazu mit einem Parlamentarier aus Polen reden?“. Die Antwort war kurz: „Wir reden ja auch mit CSU-Abgeordneten, obwohl sie außerhalb Bayerns nicht zur Wahl stehen.“ Diese Replik war leider falsch. Die richtige Antwort hätte lauten müssen: Weil es zu einer gesamteuropäischen Debatte gehört, zum Konflikt in der Ukraine eine Meinung aus dem Osten Europas zu hören, zumal der polnische Abgeordnete Jacek Saryusz-Wolski eine gewichtige Stimme im Europaparlament ist.

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