In der Wirtschaftswissenschaft gilt der Mensch als Wesen, das seinen materiellen Vorteil verfolgt. Auf dem vergangenen Weltwirtschaftsforum in Davos belehrte die Neurowissenschaftlerin Molly Crockett die anwesende Geld-Elite jedoch darüber, dass auch andere Gefühle Denken und Handeln leiten. Wut, zum Beispiel, und Neid. Diese Gefühle, so Crockett, könnten stärker sein als das wirtschaftliche Eigeninteresse. Und sie können zu einem Verhalten führen, das sie „teure Strafe“ nennt: Um andere zu schädigen, nimmt man hohe Kosten in Kauf.

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