Eva Högl bei ihrer Vereidigung zur neuen Wehrbeauftragten der Deutschen Bundeswehr im Bundestag
Foto: imago images/Jens Krick

Berlin - Seit die Wehrpflicht im Jahr 2011 ausgesetzt wurde, gibt es immer wieder Diskussionen über ihre Wiedereinführung. Nun hat die neue Wehrbeauftragte der Bundesregierung, Eva Högl, die Debatte neu entfacht. „Ich halte es für einen Riesenfehler, dass die Wehrpflicht ausgesetzt wurde“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es habe schon vor dieser Entscheidung die Befürchtung gegeben, „dass sich Rechtsextremismus in einer Berufsarmee stärker entwickelt als in einer Wehrpflichtarmee“. Auf die Frage, ob sie eine Rückkehr zum Wehrdienst befürworte, sagte Högl: „Natürlich müssen wir das Problem der Wehrgerechtigkeit im Auge behalten. Es tut der Bundeswehr jedenfalls sehr gut, wenn ein großer Teil der Gesellschaft eine Zeit lang seinen Dienst leistet. Das erschwert es auch, dass sich Rechtsextremismus in der Truppe breitmacht. Ich möchte darüber im nächsten Jahr intensiv diskutieren.“

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