München - Mit Sicherheit wird die CSU einen Dreh finden, der sie zum Sieger der Kommunalwahl macht. Die Stichwahl etwa in der bisher klar von der SPD regierten Landeshauptstadt München etwa würde sich dafür eignen. Tatsache aber ist: Zwar hat die CSU bei der Landtagswahl die absolute Mehrheit wiedergewonnen. Vor Ort aber schwindet die Macht der selbsternannten Staatspartei. In zahlreichen Kommunen sitzen Freie Wähler oder sonstige Wählergemeinschaften auf dem Bürgermeisterstuhl. 

Zwar gibt es CSU-Jubelergebnisse wie in Tüßling im Wallfahrtswahlkreis Altötting, wo Stefanie Gräfin von Pfuehl, die vor Jahren in einem Eduscho-Werbespot ihren Kaffeegeschmack mitteilte, mit 81,9 Prozent als Bürgermeisterin wiedergewählt wurde. In dem seit Jahrzehnten fest in CSU-Hand befindlichen Dingolfing allerdings, der Heimat von Ex-CSU-Chef Erwin Huber, gewann dieses Mal ein Freier Wähler.

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