Berlin - Zehntausende Menschen dürften am Dienstag beim Blick in Ihr E-Mail-Postfach enttäuscht worden sein. Denn an diesem Tag erhielten sie eine Absage für ihre Teilnahme am Pilotprojekt Grundeinkommen, welches vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung wissenschaftlich begleitet wird. 122 Studienplätzen standen mehr als zwei Millionen Bewerbungen gegenüber. Wer nun nicht an der Studie teilnehmen kann, bekommt jedoch bald eine neue Chance. Die Expedition Grundeinkommen arbeitet aktuell an einem Feldversuch in den Kommunen. Der unterscheidet sich vom Pilotprojekt Grundeinkommen.

„Anders als die DIW-Studie verfolgen wir keinen spendenbasierten Ansatz, sondern planen einen staatlichen Modellversuch. Uns bewegt nicht nur die Frage, wie ein Grundeinkommen wirkt, sondern welche Möglichkeiten es gibt, dieses umzusetzen“, sagte Laura Brämswig, eine der Gründerinnen der Expedition Grundeinkommen, einem Verein, der sich für das bedingungslose Grundeinkommen einsetzt, der Berliner Zeitung.

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