Rom - Den Höllenschlund vor Augen, das Entsetzen auf den Gesichtern der Verdammten – dieser Anblick dürfte selbst abgebrühte Zeitgenossen nicht unberührt lassen. Umso mehr werden die 115 Kardinäle einen frommen Schauder spüren, wenn sie von heute Nachmittag an zur Wahl des neuen Papstes vor Michelangelos Monumentalfresko mit dem „Jüngsten Gericht“ treten und ihren Stimmzettel in den als Wahlurne fungierenden Kelch werfen. Sie schwören dabei einen heiligen Eid, dass sie denjenigen Kandidaten wählen, den sie nach bestem Wissen und Gewissen für den optimalen Nachfolger des hl. Petrus und Oberhaupt von mehr als einer Milliarde Katholiken halten.

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