Im Lauf von acht Stunden spielte Popstar Tim Bendzko mit seiner Band mehrere Kurzkonzerte – vor Publikum mit FFP-2-Masken. „Überraschend gutes Gefühl“, sagt Bendzko danach.
Foto: dpa/Hendrik Schmidt

LeipzigEs ist 10 Uhr morgens und drückend warm, obwohl es geregnet hat. Die Straße vor der Arena Leipzig glänzt nass. In langen Schlangen rund um die Arena stehen oder sitzen rund 1500 Menschen. Sie wollen zum ersten Konzert, das hier seit fünf Monaten stattfindet. Zu einem der größten Indoor-Konzerte in ganz Deutschland seit Beginn der Corona-Krise. Viele tragen schon draußen die vor Ansteckung schützenden FFP2-Masken, die an den Eingängen verteilt werden. Fast alle halten Abstand zum Vordermann. Während sie warten, lassen sie sich von „Hygiene-Stewards“ in roten Shirts bereitwillig an der Stirn Fieber messen.

Einen Corona-Test haben die Teilnehmer bereits am Donnerstag gemacht und eingesendet. In weniger als 24 Stunden wurden insgesamt 1900 Proben analysiert, Presse und Personal inklusive. Eine Teilnehmerin musste wegen eines positiven Tests ausgeschlossen werden, teilen die Veranstalter später mit.

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