Der Vize-Präsdident des saarländischen Finanzgerichts, Peter Bilsdorfer, sieht Wulffs Urlaubsreisen als Schenkungen, für die eine Steuerpflicht bestanden haben könnte. „Diese Urlaube sind steuerrechtlich selbstverständlich Schenkungen, es sind freiwillige Zuwendungen, die einen Wert haben “, so Bilsdorfer. „Herr Wulff hat sich dadurch Aufwendungen erspart.“

Für Schenkungen müssten über einem Freibetrag von 20.000 Euro Steuern entrichtet werden, so der Vizegerichtspräsident. „Es stellt sich die Frage, ob Wulff wegen der Vielzahl der geschenkten Luxusurlaube schenkungssteuerpflichtig war“, so Bilsdorfer. „Der Umstand, dass Wulff bei seinen Urlaubsreisen mehrere Zuwendungen von den selben Personen entgegennahm, lässt schnell die Frage nach der Überschreitung des Grenzbetrages von 20.000 Euro aufkommen, weil die Zuwendungen zusammengerechnet werden.“

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