Moskau - Nach dem mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in Syrien hat Russland den Westen vor einem Vergeltungsangriff gewarnt. Es müsse alles vermieden werden, „was die bereits instabile Lage in der Region destabilisieren würde“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch in Moskau. „Alle Seiten“ müssten Schritte unterlassen, die in Wirklichkeit „durch nichts gerechtfertigt“ seien. Die Lage sei bereits „sehr angespannt“.

Die USA und andere westliche Staaten machen die Truppen von Syriens Machthaber Baschar al-Assad für mutmaßliche Giftgasangriffe in der syrischen Stadt Duma am Samstag verantwortlich. Derzeit wird über einen möglichen Vergeltungsangriff der USA und ihrer Verbündeten, insbesondere Frankreich, spekuliert. Das mit Assad verbündete Russland bestreitet, dass es einen Giftgasangriff gegeben hat. (afp)