Berlin - Nach dem Impfgipfel am Montag ebbt die Kritik nicht ab. Vor allem daran, dass es bei dem Treffen keine Beschlüsse gab, wie und welche Rechte vollständig Geimpfte und Genesene zurückbekommen. Denn um sie ging es drei Stunden lang in der Bund-Länder-Runde – und vor allem um die Frage, wann sie ihre Grundrechte zurückbekommen, weil sie inzwischen als vor dem Virus geschützt gelten. Nach dem Impfgipfel am Montag mit den Länderchefs sprach Kanzlerin Angela Merkel (CDU) lediglich von einer „guten, konstruktiven Diskussion“. Das kritisierten am Dienstag der Städte- und Gemeindebund sowie der Landkreistag. Man erwarte nun eine rasche Einigung im Bundestag und Bundesrat. Es gehe nicht an, dass alle noch wochenlang warten müssten. 

Doch der Fahrplan ist alles andere als zackig: Laut Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wird die Bundesregierung nächste Woche einen Vorschlag zur Frage der Grundrechtsrückkehr für Geimpfte machen „und der Bundesrat wird dazu am 28. Mai dann final entscheiden“.

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