Berlin - Die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland ist so hoch wie noch nie. Das teilte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Montag in Berlin mit. Demnach wurden seit Jahresbeginn bis Ende November fast 965 000 Flüchtlinge in Deutschland registriert – und damit bereits mehr als vom Bund offiziell bis zum Jahresende vorausgesagt. Mehr als die Hälfte der Schutzsuchenden, nämlich rund 484 000 Menschen, kamen aus Syrien. An Rang zwei und drei der Hauptherkunftsländer folgten Afghanistan und der Irak. Der Anteil der Balkan-Flüchtlinge, der zwischenzeitlich 45 Prozent betragen hatte, ging derweil auf deutlich unter zehn Prozent zurück. Dort hatte die Bundesregierung auf verschiedenen Wegen nachdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Flucht nach Deutschland aussichtslos sei.

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