Brüssel - Das Europaparlament hat die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gezwungen, zwei Kommissar-Posten neu zu besetzen. Die Abgeordneten im Rechtsausschuss ließen die designierten Kommissare aus Rumänien und Ungarn wegen Interessenkonflikten am Montag zum zweiten Mal durchfallen.

Von der Leyen bat daraufhin die beiden Länder um Ersatzkandidaten. Der ungarische Regierungschef Viktor Orban schlug umgehend den bisherigen EU-Botschafter des Landes als neuen Bewerber vor. Der Rechtsausschuss hatte der Rumänin Rovana Plumb und dem Ungarn Laszlo Trocsanyi bereits am vergangenen Donnerstag die Zulassung zu den Anhörungen in den Fachausschüssen verweigert. Diese Entscheidung bekräftigte der Ausschuss am Montag.

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