Die Corona-Pandemie hat vor allem die Gastronomie- und Clubszene schwer getroffen.
Foto: dpa/Marius Becker

Berlin - Vor allem in der Gastronomie und im Tourismus konnte man in der Nacht zu Mittwoch aufatmen. Nach stundenlangen Beratungen beschloss die große Koalition, das an die Pandemie angepasste Kurzarbeitergeld auf bis zu 24 Monate zu verlängern. Besonders die Branche des sogenannten sozialen Konsums kann damit etwas ruhiger auf die kältere Jahreszeit blicken, wenn von Außengastronomie und Ostsee-Badeurlaub keine Rede mehr sein wird.

Unumstritten ist die Maßnahme trotzdem nicht. Kritiker führen vor allem die zusätzlichen Kosten von rund zehn Milliarden Euro gegen die Verlängerung ins Feld. Außerdem würden so Unternehmen am Leben erhalten, die auch schon vor der Krise kurz vor dem Aus standen. Vor allem in der Gastronomie halte man eine Branche am Leben, in der ohnehin hohe Fluktuation herrsche und meist ungelernte und niedrig bezahlte Kräfte arbeiteten.

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