Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Labore angewiesen, künftig einen bestimmten Anteil der positiven Corona-Tests auf Genmutationen zu untersuchen. Das ist der Kern der neuen Coronavirus-Surveillanceverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die am Dienstag in Kraft tritt.

Danach sollen die Labore und andere medizinische Einrichtungen, die Sequenzierungen des Virus Sars-CoV-2 vornehmen, die entsprechenden Daten an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiterleiten, wo sie gesammelt und aufbereitet werden. Mithilfe der Sequenzdaten kann die Evolution der Viren und das Auftreten neuer Varianten frühzeitig entdeckt werden. Das RKI soll auf diese Weise einen Überblick darüber schaffen, wie weit welche Mutationen des Virus bereits in Deutschland verbreitet sind.

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